"Woher das Geld kommt? Das weiß keiner."

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"Geld ist im Profi-Fußball meist die Antwort."
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Am Mittwoch wurde es offiziell verkündet: In Afrika wird es bald eine Super League geben. 24 Clubs aus 16 afrikanischen Ländern werden daran teilnehmen. Wer genau, ist allerdings noch nicht verkündet worden. "Es ist schon lange bekannt, dass die afrikanische Konföderation, die CAF, eine Super League anstrebt. Dass diese nicht ohne die großen Clubs wie die Kaizer Chiefs oder Orlando Pirates aus Südafrika oder auch Al-Ahly und Zamalek aus Ägypten funktionieren wird, ist klar", sagt Chaled Nahar von der Sportschau. Aber: Auch die Mamelodi Sundowns, der Verein von CAF-Präsident Patrice Motsepe soll teilnehmen dürfen.

Die Schere zwischen arm und reich wird noch weiter auseinander gehen

In der afrikanischen Champions League bekam der Sieger bislang 2,5 Millionen US-Dollar. Der Gewinner der Super League wird 11,5 Millionen US-Dollar bekommen. Insgesamt sollen über 100 Millionen US-Dollar ausgezahlt werden. Woher das Geld kommt? Das weiß man nicht so genau. Nahar denkt, dass die FIFA ihre Hände mit im Spiel hat. Wie wird der Liga-Modus aussehen? Wem kommen die hohen Preisgelder zu Gute und wem schadet die Gründung einer Super League besonders? Chaled Nahar gibt die Antworten.

Foto: Imago / Sebastian Frej