"Eines Weltmeisters völlig unwürdig"

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"Eines Weltmeisters völlig unwürdig"
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Anfang September verlor Schach-Weltmeister Magnus Carlsen bei einem Turnier in St. Louis gegen den 19-jährigen US-Amerikaner Hans Meko Niemann. Kurze Zeit später sollten die beiden erneut aufeinandertreffen. Carlsen trat nicht an und begründete das mit einer nebulösen Nachricht bei Twitter. Vor wenigen Tagen sollten die beiden bei einem Online-Turnier erneut gegeneinander spielen. Diesmal trat Carlsen an, gab allerdings nach nur einem Zug auf. Was treibt den Weltmeister? Und wieso schadet sein Verhalten nicht nur ihm, sondern der ganzen Sportart? Diese Fragen beantwortet Paul Meyer-Dunker, Präsident des Berliner Schachverbands.

Von Nachwuchsgewinnung und Marketing

Im Gespräch mit Robin Hollstein und Max Finger erklärt er auch, was man aus der aktuellen Situation rund um Carlsen Positives ziehen kann und warum sogar bei der deutschen Meisterschaft alle Spieler mit Metalldetektoren kontrolliert werden. Außerdem gibt es einen Einblick in die Arbeit als Präsident eines Schachverbands. Dabei geht es unter anderem um das Thema Sponsoring.

Foto: Imago / NurPhoto