"Profidasein bisher nur auf dem Papier"

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"Profidasein bisher nur auf dem Papier"
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Es wird das wohl bisher größte Spiel in der Geschichte der Frauen des 1. FC Nürnberg. Am Sonntag empfangen sie im Achtelfinale des DFB-Pokals den VfL Wolfsburg. Gegen den Titelverteidiger und amtierenden Deutschen Meister ziehen die Nürnbergerinnen erstmals ins große Max-Morlork-Stadion um und dürfen sich dort auf viel Unterstützung freuen. Rund 15.000 Karten sind für das Spiel bereits verkauft. FCN-Kapitänin Lea Paulick verrät vorab, wie sich das Team auf das Spiel vorbereitet und wie man den großen Favoriten ärgern will.

"Deutlicher Trend nach oben"

Im Gespräch mit Max Finger geht es zudem um die Entwicklung im Fußball der Frauen. Die sieht Paulick seit der EM 2022 positiv. Sie spürt, dass das Interesse auch an den Spielen in der zweiten Bundesliga gestiegen ist. Dort wollen die Nürnbergerinnen in dieser Saison um den Aufstieg in die Bundesliga mitspielen. Dass alle Spielerinnen nebenbei noch studieren oder arbeiten müssen, findet Paulick traurig, schließlich gilt die Liga als "Profiliga". Um dort irgendwann auch eine Bezahlung auf Profiniveau zu erreichen, sollten die Spielerinnen nicht lamentieren, sondern Leistung bringen.

Foto: Imago / Eibner