"Es macht Sinn, ein Zeichen zu setzen"

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"Es macht Sinn, ein Zeichen zu setzen"
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Wenn am kommenden Sonntag das WM-Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Katar und Ecuador steigt, wird in Augsburg eine Partie aus dem Jahr 2011 zu sehen sein. Das Fanprojekt des FC Augsburg zeigt das Spiel ihrer Mannschaft gegen den FSV Frankfurt. Durch den 2:1-Erfolg schafften die Augsburger damals den Aufstieg in die Bundesliga. Dieser "FCA-Klassiker" ist ein Teil des Programms, das das Bündnis "Augsburg statt Katar" auf die Beine gestellt hat. Die Idee dazu hatte der Grünen-Politiker Serdar Akin. Im Gespräch mit Max Finger stellt er die Initiative näher vor.

Die Entscheidung des Einzelnen

Auch Akin selbst wird sich die WM-Spiele nicht anschauen. Für ihn ist das eine Gewissensentscheidung. Das Argument, dass die Aktionen gegen die WM jetzt viel zu spät kommen, lässt er dabei nicht gelten. Am Ende entscheiden die Fans, ob das Turnier für die Veranstalter ein Erfolg oder Misserfolg wird. Allerdings hegt Akin keinen Groll gegen Menschen, die sich doch dafür entscheiden, die WM vor dem Fernseher zu verfolgen.

Foto: Imago / NurPhoto