Deutscher Meister der Sportschützen: Reitz peilt jetzt seine fünften Olympischen Spiele an

Christian Reitz hat vier Olympische Spiele hinter sich, ist Goldmedaillen-Gewinner 2016 in der Olympischen Schnellfeuerpistole. Sie ist seine Parade-Waffe – und er mit ihr nun erneut deutscher Meister. Während den deutschen Meisterschaften auf der Olympia-Schießanlage München sagte er im SPORTRADIO DEUTSCHLAND:

„Ich bin über die Schule zum Schießen gekommen. Beim Wandertag damals haben wir eine Altstadt besichtigt, sind dann zum Schützenverein und durften uns ausprobieren. So bin ich zum Schießen gekommen, hab es lieben gelernt und hab meine Mutter genervt, bis ich Mitglied werden konnte.“

„Als Erstes lernt man im Schützenverein die Sicherheitsbestimmungen. Es ist alles sehr strukturiert. Davon hat sich meine Mutter überzeugt und hat mir grünes Licht gegeben.“

„Nach Tokio kommt jetzt die Vorbereitung auf Paris 2024. Das ist die lange Sicht. Kurzfristig geplant ist das Ziel die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr.“

„Die Schnellfeuerpistole ist die dynamischste Disziplin unter den Sportschützen. Wir müssen so schnell wie möglich und so genau wie möglich arbeiten.“

„Meine Frau und ich batteln uns auf dem Schießstand. Es gibt nichts Blöderes, alleine zu trainieren. Umso schöner ist es einen Partner zu haben, mit dem man den gleichen Sport ausüben kann. Und dann auch noch auf diesem Niveau. Wenn man dann als Außenstehender drauf guckt, kann man den Partner auch verbessern. Das haben wir gemacht – und sind auch im Mixed schon international angetreten. Zu Hause lassen wir den Sport aber mal Sport sein.“

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